Ella Fitzgerald (1917–1996), einst genannt «First Lady of Jazz», anlässlich ihres hundertsten Geburtstags ein wenig vergessen, war einst tatsächlich eine Jazzsängerin mit annähernd dem Status eines Popstars. Sie hatte eine grosse Wasserverdrängung. Dementsprechend inszenierten ihre Produzenten die Virtuosin vornehmlich zusammen mit grossen Orchestern. Ihre Hits waren schnelle Nummern, in denen sie gerne ein «instrumentales» Feuerwerk zündete, im nonverbalen Scat-Gesang («Mr. Paganini», «A-Tisket, A-Tasket», «How High the Moon», «Oh Lady Be Good» hiessen einige dieser Nummern). Der vielleicht spektakulärste Live-Auftritt der «orchestralen» Ella ist der zusammen mi ...