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Die Weltwoche

Ins Schwarze getroffen
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Sklaven der Geschichte

Ins Schwarze getroffen

«Katrina» brachte die USA in Rage, doch vor dem anschwellenden Hassgesang warnen sogar die eigenen Leute. Rassismusvorwürfe sollen nur davon ablenken, dass der wahre Krisenherd unter ihnen selber zu finden sei. Amerikas Schwarze: Wie sie wurden, was sie nicht sein wollen.
Die zornigen Worte, die der Rapper Kanye West anlässlich eines Telethon (amerikanische Version unserer Glückskette) aussprach, werden lange nachklingen: «Ich hasse es, wie sie uns in den Medien darstellen. Man sieht eine schwarze Familie, und sie sagen, wir plündern. Man sieht eine weisse Familie, und sie sagen, sie suchen etwas zum Essen. Und es hat fünf Tage gedauert, weil die meisten dieser Leute schwarz sind. [...] George Bush sind schwarze Menschen egal.» West, der von sich sagt, er sei seit früher Kindheit immer «brutal ehrlich» gewesen, traf mit seinen Worten einen Nerv. Auf die vom Meinungsforschungsinstitut Gallup gestellte Frage, ob «einer der Gründe dafür, dass die Bun ...
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