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«Insiderhandel, das sagt sich leicht»
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Kultur

«Insiderhandel, das sagt sich leicht»

Beatrix Ruf, die neue Direktorin des Stedelijk-Museums in Amsterdam, betreut seit über zwanzig Jahren die Sammlung des Verlegers Michael ­Ringier. Sie gehört zu den einflussreichsten Figuren im internationalen Kunstbetrieb. Was macht gute Kunst aus?
Frau Ruf, Sie haben den Sprung gemacht von der kleinen Zürcher Kunsthalle zum Stede­lijk-Museum in Amsterdam, einem der weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst. Wie war der Start? Ich habe erst gerade begonnen. In Zürich ­waren wir ein kleines, aber sehr effektives Team mit etwa vierzig Leuten. Im Stedelijk habe ich nun 220 Mitarbeiter, das ist eine andere Dimension, das merke ich nur schon an der Masse der Sitzungen. Was ist der ­grösste Unterschied? Das Stedelijk ist deshalb etwas Besonderes, weil es nicht nur wie ein klassisches Mu­seum funktioniert, sondern eben auch wie eine Kunsthalle mit einer Sammlung. Seit vielen Jahren arbeitet es eng mit aufstrebenden Künstlern ...
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