Frau Ruf, Sie haben den Sprung gemacht von der kleinen Zürcher Kunsthalle zum StedeÂlijk-Museum in Amsterdam, einem der weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst. Wie war der Start?
Ich habe erst gerade begonnen. In Zürich Âwaren wir ein kleines, aber sehr effektives Team mit etwa vierzig Leuten. Im Stedelijk habe ich nun 220 Mitarbeiter, das ist eine andere Dimension, das merke ich nur schon an der Masse der Sitzungen.
Was ist der Âgrösste Unterschied?
Das Stedelijk ist deshalb etwas Besonderes, weil es nicht nur wie ein klassisches MuÂseum funktioniert, sondern eben auch wie eine Kunsthalle mit einer Sammlung. Seit vielen Jahren arbeitet es eng mit aufstrebenden Künstlern ...