Anfang Juli entwich im Kanton Zürich ein Sexualstraftäter, der im Wald Joggerinnen angefallen hatte, aus einer geschlossenen Einrichtung. Ein mit den Strafurteilen bekannter forensischer Psychiater charakterisierte den Flüchtigen wie folgt: «Das gezielte und rücksichtslose Tatverhalten widerspiegelt den Angriff eines Raubtiers auf eine nichtsahnende Beute, wofür unsere amerikanischen Fachkollegen den treffenden Ausdruck des sexual predator haben. Das Opfer wird zum reinen Nutzobjekt herabgewürdigt; es hat nur der Begierde des Täters zu dienen und wird danach in seinem Elend zurückgelassen.»
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