Integration» heisst einer der beliebtesten Heilsbegriffe unserer Zeit. Wenn Politiker nicht mehr weiterwissen, wenn Missstände übermächtig werden, wenn Wunschvorstellungen vor der Wirklichkeit kapitulieren müssen, kommt so sicher wie das Amen in der Kirche der Ruf nach mehr «Integration». Das Schlechtere soll sich wonniglich in das Gute «integrieren». Dass dabei das Schlechtere nicht zwangsläufig besser, dafür das Gute oft schlechter wird, gehört zu den ewigen Nebengeräuschen solcher Heilslehren.
In diese Richtung geht ein Beschluss des Kantons Zürich, dass «vorläufig aufgenommene» Asylbewerber künftig von der Sozialhilfe den vollen Skos-Tarif erhalten sollen, um, wie es ...