Nichts ist faszinierender als hochverdichtete Intelligenz. Deshalb muss an dieser Stelle ein grosses, ja ein sehr grosses Lob für den Zürcher Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr, für die Universität Zürich und für die Grossbank UBS ausgesprochen werden. Der Finanzkonzern überraschte kürzlich mit der Nachricht, die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Hochschule mit rund hundert Millionen Franken zu unterstützen. Ein paar Journalisten mäkelten, einige Politiker rümpften die Nase, doch die Zusammenarbeit trägt erste Früchte. Das «UBS Center for Economics in Society» führte diese Woche eine hochkarätig besetzte Tagung durch, an der unter anderen der frühere Präsident ...