Für Russlands mächtigste Frau war es eine Anreise mit Hindernissen: Zwei Autos im Konvoi von Parlamentschefin Walentina Matwienko prallten auf der Fahrt von Zürich nach Bern leicht aufeinander. Es blieb beim Schrecken und bei einer Verspätung. Die machte die Nummer drei hinter Wladimir Putin und Dmitri Medwedew mit einem hochherrschaftlichen Auftritt wett, der Zweifel an der Kreml-Rangordnung aufkommen liess. Parallel dazu strebten ihre Mitarbeiter – eher unrussisch – nach Perfektion. Als sie vor dem Interview mit der Weltwoche im «Bellevue Palace» zwei kleine Brandflecken in der Mahagonitischplatte vor Matwienkos Sitzplatz entdeckten, brach Panik aus – erst als der mitreisende K ...