Die erste Nachricht erreichte Weltwoche-Redaktor Wolfgang Koydl am Freitagabend um 21.38 Uhr über Whatsapp: «Jetzt in den News. Gendarmen haben den Verkehr auf den Brücken nach Europa gesperrt – sonst keine Aufklärung», textete eine Bekannte aus Istanbul. Und dann noch: «Hier scheint was Grosses im Gange zu sein.» Das war untertrieben. Der gescheiterte Putsch bedeutet eine historische Zäsur – für die Türkei und für Europa. Die Weltwoche trägt diesem Umstand mit Porträts, Einschätzungen, Interviews und Hintergrundberichten Rechnung, um die Fragen zu beantworten, die sich nun ganze Welt stellt: Was will Recep Tayyip Erdogan? Und wohin steuert die Türkei? Seite 14 bis 23 ...