Er ist so etwas wie der Schmerzensmann des internationalen Fussballs: Sepp Blatter. Der Schweizer Fifa-Präsident hat ein fürchterliches Jahr hinter sich mit Anfeindungen, brenzligen Momenten, einer Sperre und kürzlich einem lebensbedrohlichen gesundheitlichen Zusammenbruch. Weltwoche-Chef Roger Köppel gehört zu den raren Verteidigern Blatters in der Öffentlichkeit. In diesem Jahr traf er ihn nun zum zweiten Mal zum Interview. Blatter gab sich kämpferisch, gutgelaunt und abgeklärt. Er glaube an ein Leben nach der Fifa, doch vorher setze er sich für einen würdevollen Abgang ein. Wir widmen die zweitletzte Titelstory des Jahres diesem unterschätzten, unermüdlichen und bewundern ...