Die Schweiz ist zum Haupteinwanderungsland für Eritreer geworden. Fast im Alleingang haben sie für die Zunahme der Asylgesuche in den letzten Jahren gesorgt. Angefangen hat die Wanderung wegen eines Entscheids der Asylrekurskommission im Jahr 2005, laut dem Militärdienstverweigerer in Eritrea als politisch verfolgt einzustufen sind und folglich Asyl erhalten. Doch wie sieht die Realität in Eritrea tatsächlich aus? Unser Reporter Eugen Sorg hat sich auf die Suche gemacht. «Ich bin mit vielen Meinungen und Bildern nach Eritrea geflogen, die sich bei meiner Reise durch das Land allesamt als unzutreffend erwiesen.» Zurückgebracht hat Sorg Geschichten, die ebenso überraschend wie fas ...