Was der Offizier sagte, leuchtet ein: Führung bedeutet, dass man in einem ersten Schritt kritische Stimmen zulässt, um möglichst viele Informationen zu sammeln, und dass dann in einem zweiten Schritt entschieden wird. Das habe man in der Armee eigentlich so gelernt. Doch die heutige Armeeführung mit Korpskommandant André Blattmann an der Spitze wolle davon nicht mehr viel wissen. Kritische Beobachtungen der Praktiker zum Zustand der Armee und zur nächsten Reform seien unerwünscht. Es sind nie die schlechtesten Köpfe, die sich trauen, den Chefs auch unangenehme Wahrheiten zu sagen. Viele höhere Offiziere sind deshalb enttäuscht. In kurzer Zeit haben sich mehrere von ihnen an die ...