Bereits am Wahlabend dominierte die Frage, ob die grosse Siegerin SVP nun endlich wieder einen zweiten Sitz im Bundesrat erhalte. Wenn die Wahlen überhaupt einen Sinn haben, kann die Anwort nur heissen: selbstverständlich. Bisher sind einige Kandidaten genannt worden, darunter ein paar valable. Doch der logische neue Bundesrat tauchte nicht auf dem Radarschirm auf: Toni Brunner. In unserer Titelgeschichte begründen Philipp Gut und Hubert Mooser, warum der SVP-Präsident die beste Wahl ist. Hierzu eine Anekdote: Für seinen ersten persönlichen Wahlkampf opferte der 21-Jährige sein halbes Vermögen – 1000 Franken. Als gewählter Nationalrat fuhr er jeweils mit dem Moped an Veranstalt ...