Die Berufungsaffäre Sarasin ist um ein sonderbares Kapitel reicher. Letzte Woche meldete die Leitung der Uni Zürich, das Verfahren sei «weitgehend korrekt» verlaufen. Das zeige ein Bericht externer Experten. Das Ganze entpuppt sich bei genauer Lektüre aller dings als PR-Spuk. Die Experten haben die entscheidende Frage erklärtermassen nicht untersucht: ob Philipp Sarasin vor der Berufung eine Liebesbeziehung zur schliesslich erfolgreichen Kandidatin Svenja Goltermann unterhielt. Trotzdem stellten die Experten eine ganze Reiheg ravierender Fehler und Unterlassungen fest. Was den für ein faires Verfahren zentralen Punkt der Befangenheit betrifft, habe schlicht kein Prob- lembewuss ...