Die Klimajugend greift in den Wahlkampf ein. Mit einer Charta, die die Kandidaten unterzeichnen sollen, macht sie Druck. Sie ist damit Teil eines erstaunlichen gesellschaftspolitischen Phänomens: Nicht nur die jugendlichen Aktivisten selbst, auch viele Erwachsene scheinen von ihr geradezu das Heil zu erwarten. Die Mission «Weltrettung» müsse man den Kindern und Jugendlichen überlassen, wenn es die älteren Generationen nicht richten könnten, lautet der Tenor in Medien und Öffentlichkeit allen Ernstes. Es scheint, als habe Herbert Grönemeyer mit seinem Song «Kinder an die Macht» so manches Ohr berieselt. Doch sind Unmündige wirklich die be ...