Der Schweizer Sozialstaat ist aus den Fugen geraten. Er ist zu einem Selbstbedienungsladen geworden, in dem man sich nur frech genug benehmen muss – und man bekommt, was man begehrt. Diese Erkenntnis setzt sich langsam durch. Das jüngste Beispiel des grassierenden Sozialwahnsinns hat Philipp Gut recherchiert: Ein Nigerianer beantragte mit falscher Identität Asyl, stieg zum Drogenmillionär auf und bezog gleichzeitig Sozialhilfe. Beunruhigend: Der Betrug flog nur durch Zufall auf. Seite 18
Es vergeht kaum ein halbes Jahr, ohne dass der Zürcher FDP-Nationalrat und Unternehmer Ruedi Noser eine medienwirksame Bombe platzen lässt. Im vergangenen Oktober war es die Aussage, die Bedeutung de ...