Dass Christoph Blocher zu jenen Schweizern gehört, die symbolhaft für dieses Land stehen, müssen sogar seine Gegner zähneknirschend eingestehen. Weniger zu erwarten war der Treffpunkt, den er der Weltwoche für das Porträt in unserer Serie «Wir Schweizer» vorschlug: sein Schloss in Rhäzüns, das er Âseine Schutzburg nennt. Dort bewies er, dass er nichts von seiner Agilität – mental und körperlich – eingebüsst hat. Flink wie ein Bündner Steinbock hastete der bald 75-Jährige eine steile Treppe hinauf. Als ihn Weltwoche-ÂRedaktor Wolfgang Koydl endlich eingeholt hatte, sah er Blocher mit hochrotem Kopf an einem Seil auf- und abschwingen. «Wir haben auch eine Glocke», verkü ...