Am 21. und 22. Oktober zog sich die Geschäftsleitung des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) zu «Strategietagen» zurück. Dabei diskutierte sie, wie die Recherche von Philipp Gut und Rico Bandle zeigt, Brisantes: Unterhaltungschef Christoph Gebel hielt ein «Input-Referat», das bei der Geschäftsleitung offenbar auf offene Ohren stiess. Grebel will dem Schweizer Fernsehen die «Swissness» austreiben. Diese sei «Teufelszeug». Betroffen von den revolutionären Plänen ist auch das Erfolgsformat «SRF bi de Lüt». Bei den angestrebten Änderungen geht es explizit nicht um Quoten oder andere journalistische Kriterien, sondern um Politik: Es müsse verhindert werden, «dass wir dem Pu ...