Viele hielten den Fall für erledigt, manche – darunter die meisten Schweizer Medien – Âmögen aus politischer Kopfscheu nicht (mehr) darüber berichten. Dabei wird die ganze Dimension der Affäre erst jetzt allmählich sichtbar. Was als Fall Mörgeli auf vergleichsweise tiefer Professorenstufe begonnen hat, erreicht die Beletage der Zürcher Verwaltung und Politik. Die beharrliche Arbeit der Staatsanwaltschaft deckt Erstaunliches auf: Die Entlassung von Christoph Mörgeli wurde nicht durch die dafür zuständige Uni-Leitung angeordnet, sondern von ganz oben: durch Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) und ihren Chefbeamten Sebastian Brändli (ebenfalls SP). Seite 22
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