Geld ist ein magisches Kulturgut: Alle vertrauen darauf, dass sie für ein letztlich wertloses Papier oder für Zahlen in einem Kontoauszug heute und morgen Güter und Dienstleistungen kaufen können. Manchmal wird dieses Grundvertrauen erschüttert. Man muss nicht bis in die Zeit der Grossen Depression in den 1930er Jahren zurückgehen. Auch die Euro-Krise hat bei vielen Menschen Befürchtungen geweckt, dass es mit dem stabilen Geld nicht allzu weit her ist. Die Schweiz war in der jüngeren Vergangenheit ein Hort der Stabilität, doch auch hierzulande ist auf dem Bankenplatz jüngst vieles in Bewegung. Die Weltwoche bietet in ihrem grossen Dossier, das Florian Schwab konzipiert hat, zur «M ...