Marc Rich, der Jahrhunderthändler, wurde letzten Donnerstag in einem Kibbuz in der ÂNähe von Tel Aviv beerdigt, dort, wo schon Âseine Tochter Gabrielle begraben liegt. Sie war 1996 an Leukämie gestorben. Der Milliardär hatte sich, sagt ein enger Freund, ein Begräbnis im engsten Familien- und Freundeskreis gewünscht, ohne Pomp und Prominenz. Entgegen vieler Medienberichte, die von ihm das Bild eines grossspurigen Lebemanns zeichneten, war Marc Rich ein stiller, fast scheuer Mensch, der mit leiser Stimme sprach. So Âerlebte ihn unser Autor Daniel Ammann, der Richs Biografie schrieb. Als Ammann ihn vor sechs Jahren zum ersten Mal traf, fuhr Rich Âeinen Subaru Legacy, einen unscheinbar ...