Das Asylwesen komme in ruhigere Fahrwasser, die Integration von Flüchtlingen mache Fortschritte, Bund und Kantone erleichterten ihnen den Übergang in eine geregelte Beschäftigung – das Staatssekretariat für Migration verbreitet Optimismus und stellt der eigenen Arbeit ein gutes Zeugnis aus. Der grosse Asylzustrom von 2015 ist schon fast vergessen. Aber wenn man näher hinschaut, ziehen sich tiefe Spuren bis in die heutige Zeit. Die Folgekosten der damaligen Behördenentscheide sind immens und zeigen sich erst jetzt mit aller Deutlichkeit. Zudem kommt nun eine Kostenwelle auf die Gemeinden zu, nachdem der Bund die Asyl-Finanzierung nach fünf Jahren nach ...