Viel zu reden gab die erste von zwölf Kolumnen des chinesischen Botschafters in der letzten Weltwoche. Einige Leser waren gar nicht erfreut, dass hier ein Exponent Pekings seine Sicht der Dinge, und erst noch anhand des Aufregerthemas Tibet, ausbreiten konnte. Wir drucken in dieser Ausgabe eine Replik und mehrere kritische Leserbriefe ab. Gleichzeitig unterstreichen wir die Notwendigkeit der anderen, der chinesischen Sicht. Es zeichnet die Schweiz und die Weltwoche aus, dass hier eine Vielfalt von fundierten Meinungen möglich ist. Und es bleibt unser Anliegen, dass gerade in diesen Zeiten, in denen China-Bashing auf allen Kanälen fast als Pflicht erscheint, die Sicht Pekings z ...