Begonnen hat es in Tunesien, wo das Volk den «ewigen» Präsidenten Ben Ali in die Verbannung schickte. Als letzte Woche das «Demokratie-Fieber» auf Ägypten überschwappte und es zum ersten Volksauflauf gegen Diktator Hosni Mubarak kam, meldeten sich Nahost-Experten in gesetzter Nüchternheit zu Wort. Es werde «sporadisch zu Protesten kommen», analysierte Erich Gysling (Blick am Abend). Und beschwichtigte: «Mubaras Regime ist stark und brutal genug, die Proteste niederzuschlagen.» Unser Reporter Urs Gehriger machte sich sogleich auf den Weg von Bern an den Nil und befand sich bei Ausbruch des Aufstands in Kairo. Dort hat er die Revolte Tag für Tag mitverfolgt. Als das Regime ...