Das Schweizer Fernsehen befindet sich im Umbruch. Der Staatssender fusionierte Anfang Jahr mit Radio DRS und heisst jetzt SRF. Zudem hat die neue Führungsriege um SRG-Generaldirektor Roger de Weck und Superdirektor Rudolf Matter ihre Arbeit aufgenommen. Die Chefs wollen «mehr Relevanz» im Programm. Neben dem TV und dem Radio soll auch das Internet zur SRG-Bastion werden. Andreas Kunz zeigt auf, was die Pläne für die Schweizer Medienlandschaft bedeuten. Der staatliche Service public würde sich zum «Service überall» ausweiten, der private Medienbetriebe an den Rand drängt. Die Verlage wollen sich wehren. De Wecks Vorstösse haben eine Debatte über Auftrag und Grenzen des staatlichen ...