Sepp Blatter, Fifa-Präsident, wurde nach der Vergabe der WM-Endrunden 2018 und 2022 angefeindet wie selten. Mit der Wahl von Russland und Katar bestätige die Fifa alle Vorurteile gegen sich, monierten die Kritiker. Nur Blatter selbst schwieg: Er gab keine Interviews und nahm zu den Anwürfen nicht Stellung. Hunderte von Anfragen für Gespräche mit dem Lenker des Weltfussballs trafen beim Fifa-Sitz auf dem Zürichberg ein. In der Weltwoche legt Blatter nun erstmals seine Sicht der Dinge dar und sagt klar: «Es gibt keine Korruption in der Fifa.» Im Interview mit Chefredaktor Roger Köppel und Kollege Walter De Gregorio übt er gleichwohl Selbstkritik und verspricht Veränderungen beim Fus ...