Eine Politik für die Reichen zu machen, gehört in unserem Land zu einem der schwerwiegendsten Vorwürfe, die einer Partei gemacht werden können. Aktuelle Plakate der Jungsozialisten zeigen nackte Topmanager; die Botschaft lautet: «Eigentlich muss man diesen Geldsäcken all ihren Reichtum wegnehmen und dem Volk verteilen.» Sich für die Armen, Benachteiligten und Zukurzgekommenen einzusetzen, gilt hingegen als korrekt. So stiess Redaktor Alex Reichmuth auf verblüffte Gesichter, als er sich während seiner Recherche nach dem Nutzen von Superreichen erkundigte. Die Frage ist nicht gerade en vogue. Die einschlägigen Zahlen und Fakten flossen ihm dann aber doch zügig zu. Das Titelbild zu ...