Oskar Lafontaine, 67, ist fraglos eine schillernde Figur der deutschen Politik. Er gehörte zum innersten Führungszirkel der deutschen Sozialdemokratie, war Kanzlerkandidat, Vizekanzler, zwischenzeitlich Frühpensionär, dann kehrte er auf die Bühne zurück und formierte in Deutschland eine neue Linkspartei. Gesundheitliche Probleme zwangen ihn Anfang des Jahres, von seinen Ämtern auf Bundesstufe zurückzutreten, jetzt politisiert er im Saarland, wo er Bürgermeister und Ministerpräsident war. Wir trafen den mittlerweile scharf links segelnden Physiker in Saarbrücken zum Gespräch über Migrationsfragen und Populismus. Diesen Donnerstag wird Lafontaine in Zürich zu Gast sein. Auf Einla ...