Seitdem Bundespräsident Hans-Rudolf Merz nach Tripolis geflogen ist und sich dort für die Verhaftung eines Gaddafi-Sohnes in Genf entschuldigt hat, ist in der Schweiz der Teufel los: Rücktritte werden gefordert, man schämt sich öffentlich, wenige verteidigen den Appenzeller. Tatsache ist: Sein Vorgehen war unüblich. Doch unüblich ist es auch, dass ein Staat sich wie Libyen aufführt, Geiseln nimmt und Entschuldigungen erpresst. Vielleicht war unorthodoxes Handeln vonnöten. Denn – wie unsere Berichterstattung zeigt – so eindeutig liegen die Dinge nicht, wie sie bisher in fast allen Medien dargestellt wurden.
Der Grand Old Man der Schweizer Bankenszene, Georg Krayer, empfing ...