Wenn man mit Claude Béglé spricht, bekommt man den Eindruck, der Telefonhörer vibriere. Der 58-jährige Waadtländer war sein Leben lang Unternehmer, wie sein Vater auch schon, der seinerzeit Suchard/Tobler leitete, als die Schokoladenfirma noch zu den grössten Unternehmen des Landes zählte. Energie, Kraft, unorthodoxe Herangehensweise ist zu spüren. Nun ist der Unternehmer Béglé in der Post angekommen, einem ehemaligen Regiebetrieb, der sich seit Jahren vor allem mit zu vielen Poststellen herumschlägt. Längst müsste man sie abbauen. Die föderalistische Schweiz, deren Demokratie in den Dörfern gewachsen ist, hat sich eines der dichtesten Filialnetze der Welt geleistet. Unklar is ...