Seit über dreissig Jahren befasst sich Peter Holenstein mit Gewaltverbrechen. In zwei Fällen mit spektakulärem Erfolg: 2007 führten seine Recherchen im Fall der 1980 ermordeten 12-jährigen Ruth Steinmann zu einem Freispruch für den mehrfachen Kindermörder Werner Ferrari, der auch für diese Tat verurteilt worden war. 1979 gelang es Holenstein, einen Mord in Neapel zu klären und den Täter zu überführen. Nach dessen Geständnis kam der Schweizer Werner Rudolf Meier nach 24 unschuldig im Zuchthaus verbüssten Jahren frei. Sogar Sandro Pertini, der damalige italienische Staatspräsident, zollte unserem Autor Anerkennung. Während der letzten Monate hat sich Holenstein mit dem Fall der ...