Mit dieser Ausgabe begrüssen wir einen prominenten Rückkehrer. Der Philosoph, Autor, Vortragsreisende und frühere Weltwoche-Redaktor Ludwig Hasler beschäftigt sich mit einem Thema, über das viel zu wenig gesprochen wird: die Krise des Gymnasiums. Die frühere Eliteschmiede wird einerseits von Berufsmatur und Fachhochschulen bedrängt, andererseits leidet die Institution an sich selbst. Wer heute in ein Gymnasium geht, für den ist die Orientierungslosigkeit augenfällig. Für alle Geschmäcker wird ein bisschen etwas angeboten, ein bisschen Chinesisch, ein bisschen Computer, ein bisschen Sport, aber nichts richtig. Das Ergebnis: Wer ein Gymnasium besucht, wird eher arbeitslos, als wer a ...