Das neue Hauptquartier des SVP-Vizepräsidenten ist schmucklos. Auf einer Mehrfamilienhausetage an einem Bahnübergang mit Blick auf die Geleise finden sich ein paar Büros und ein Sitzungszimmer, Raumhöhe geschätzte knapp zwei Meter. Das Mobiliar verbreitet die gepflegte Biederkeit eines Treuhandunternehmens. Ex-Justizminister Christoph Blocher meidet offensichtliche Prachtentfaltung, als er die Weltwoche-Redaktoren Philipp Gut, Andreas Kunz und Roger Köppel zum Gespräch empfängt. Am Tag nach der Abstimmungsniederlage wirkt der SVP-Strategiechef nachdenklich, aber kämpferisch. Auf die Frage, ob er jetzt erledigt sei, lächelt er nur mitleidsvoll. Erstmals spricht Blocher «über eine ...