Es war eine der grössten aussenpolitischen Krisen der Schweiz in den letzten Jahrzehnten. Nach der Verhaftung von Hannibal Gaddafi und seiner schwangeren Ehefrau im Juli 2008 in Genf, richtete das libysche Regime eine diplomatische Kriegserklärung an die Adresse der Schweiz und nahm den ABB-Ingenieur Max Göldi und den Geschäftsmann Rachid Hamdani in Geiselhaft. Nun legt Göldi seine Tagebuchnotizen unter dem Titel «Gaddafis Rache» vor. Philipp Gut hat das 616 Seiten dicke Werk, das ein neues Licht auf die Affäre und die beteiligten Akteure wirft, gelesen und sich mit Max Göldi getroffen. Was nicht im Buch steht: Auf der Schweizer Botschaft in Tri ...