Vor zwei Wochen war Moritz de Hadeln für die Vernissage seiner im Februar erschienenen Biografie in Zürich. Der ehemalige Direktor der Filmfestivals von Locarno, Venedig und Berlin (Berlinale) erzählte auf der Bühne Anekdoten aus seiner fünfzig Jahre andauernden Laufbahn im Filmbusiness. Dabei kam er auch auf den Produzenten Harvey Weinstein zu sprechen, der schweren Sexismusvorwürfen ausgesetzt ist und Auslöser war für die weltweite #MeToo-Bewegung. De Hadeln meinte, man dürfe dies ja fast nicht mehr sagen, aber Weinstein sei einer der wenigen Hollywood-Impresarios gewesen, die den Film wirklich liebten. Gerade das europäische Kino ...