Vielleicht könnte sich diese Personalie als Glücksgriff von Aussenminister Ignazio Cassis erweisen. Am 1. Mai tritt Patricia Danzi, Jahrgang 1969, die Nachfolge von Manuel Sager als Direktorin der Schweizer Entwicklungshilfe an. Im Gespräch mit den Weltwoche-Redaktoren Roman Zeller und Roger Köppel beeindruckte die Zentralschweizerin mit einer faszinierenden Biografie und ihrer entwaffnend unverkrampften Art. Mutter Schweizerin, Vater Nigerianer, durchlebte Danzi ihre Kindheit in Zug. Sie studierte Agronomie in Nebraska, machte nebenbei aber auch im leichtathletischen Siebenkampf Furore. Die Olympiateilnehmerin von 1996 kletterte im IKRK die Laufbahnleiter hoch und fü ...