«Ich kündige», sagte Guido Kräpelin. «Ich gebe meinen Job beim Fernsehen auf.»
Sein Freund Hubert schien die dramatische Ankündigung nicht zu hören und rührte weiter mit der Konzentration eines Gehirnchirurgen in der Saucenpfanne.
Kräpelin stellte sein Weissweinglas so heftig auf die Platte des Küchentischs, dass der teure Sancerre überschwappte. «Versuch nicht, es mir auszureden. Mein Entschluss steht fest. Morgen, gleich als Erstes, setze ich mich an den Computer und schreibe meinen Kündigungsbrief.»
Hubert wandte den Blick immer noch nicht von der Pfanne ab. «Warum ist es diesmal?», fragte er.
«Diesmal?» Kräpelin nahm beleidigt einen Schluck Wein. «Man könnte me ...