Beim Wühlen und Wiederlesen der vergessenen Aufzeichnungen sind Hans Magnus Enzensberger Erinnerungsblasen aus seinem kühnen, oft halsbrecherischen, jedenfalls nie langweiligen Leben aufgestiegen. Auf der Grundlage dieser Dokumente hat er eine zusammengestückelte Autobiografie geschrieben, die in einem ersten Teil die Begegnung mit Russland und die unglückliche Amour fou mit seiner späteren Frau Mascha erzählt, im zweiten Teil in Form eines Selbstgesprächs die wilden sechziger Jahre kommentiert und in einem dritten Teil unter dem Titel «Danach» private und historische Glanzpunkte und Niederlagen herausgreift und aus der Sicht des heute 85-Jährigen kommentiert.
Dass Enzensbergers I ...