Wie die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich letzte Woche mitteilte, hat sie einen Zürcher Stadtpolizisten wegen BesÂtechung, Amtsmissbrauch und Amtsgeheimnisverletzung per Strafbefehl zu neunzig ÂTagessätzen bedingt verurteilt. Der Funktionär der Fachgruppe Milieu- und Sexualdelikte Â(Sitte), so ist dem Communiqué zu entnehmen, habe geheime polizeiliche Informationen für «seÂxuelle Zuwendungen» preisÂgegeben.
Das Verdikt lässt aufhorchen. So wie eine Frau nicht ein bisschen schwanger sein kann, kann ein Polizist nicht einfach ein bisschen bestechlich sein. Ein korrupter Sittenpolizist, der Gratissex von Dirnen «verlangt», darf erst recht keine Milde erwarten. Entweder ...