«Natürlich gibt es in der Schweiz vereinzelt Hassprediger, gegen die wir auch Einreiseverbote erlassen. Aber die Radikalisierung, besonders der ganz Jungen, geschieht über das ÂInternet. Die gehen nicht in einen Kulturverein und hören sich Hasspredigten eines alten Mannes an.» Diese Einschätzung hat Nicoletta della Valle, Chefin des Bundesamts für Polizei (Fedpol), kürzlich der NZZ in den Block diktiert. Mit ihren Aussagen offenbart die oberste Terrorismusbekämpferin des Bundes ein schockierend naives Unwissen über die hiesige Salafisten- und Dschihadisten-Szene. Denn zum einen sind Hassprediger nicht ein ausländisches Phänomen – sie leben unter uns und haben zum Teil Schweize ...