Ein junger, ehrgeiziger Mann erhält eine privilegierte Stellung als Traumdeuter des Sultans im Osmanischen Reich. Er muss im Dienst des totalitären Regimes Träume deuten und entschlüsseln. Denn diese enthalten Wahrheiten, die über die Zukunft des Systems entscheiden. Dabei stösst er auf subversive Träume, die ihm und seiner Familie zum Verhängnis werden. Diese Vision hatte der albanische Schriftsteller Ismail Kadare in seinem wichtigsten Roman, «Der Palast der Träume», im Jahr 1981 entworfen. Sie war als ätzende Kritik an der albanischen Diktatur unter Enver Hoxha zu verstehen. Das Buch wurde allerdings erst Tage nach dem Erscheinen in Albanien verboten, so dass es in Umlau ...