Dauernd stellt er schlimme Dinge an, nicht nur im Fernsehen, auch zwischen Buchdeckeln. Aber niemand kann ihm böse sein. Bei Iso Camartin ist alles entwaffnend: seine mediale Naivität, sein Schöngeisterglaube, seine Chuzpe, Schlappen in Siege zu verwandeln. Man muss ihm einfach vergeben.
Erinnert sich noch jemand an jemanden, der sich an jemanden erinnert, der sich noch an «Hotel Babylon» erinnert? Oder sonst an ein Experiment aus der Zeit, als Iso Camartin Kulturchef des Schweizer Fernsehens DRS war? Alles aus den Augen, aus dem Sinn. Nur Isos eigene Auftritte in «Hotel Babylon» wollen nicht vergehen: Dann und wann schoss Camartin aus dem Vorhang wie aus einem Toaster, um einen Monol ...