Er hat die Wahlen zwar nicht gewonnen. Aber er kann triumphieren. Er ist von einem peripheren Politiker zum Königsmacher avanciert. Avigdor Lieberman, der ehemalige Aussenseiter der israelischen Politik, von vielen als Faschist beschimpft und als «jüdischer Putin» scheel angesehen, wird dem Land und der Krisenregion Nahost seinen Stempel aufdrücken. Sein Erfolg ist ein Phänomen. Konnte seine Partei «Israel ist unser Haus» bei den letzten Wahlen nur auf ein schmales Segment zählen, wird er jetzt von einer breiten Schicht verehrt. Junge Israelis schwärmen für ihn ebenso wie Rentner, gestandene Hightech-Ingenieure genauso wie Studenten.
Der Scharfmacher ist spätestens seit Dienstag ...