Lassen wir die Medizingeschichte. Den alten Hippokrates von Kos, der den Wein in die Medizin eingeführt haben soll: als Beruhigungs-, Schlaf- und Kräftigungsmittel, gegen Herz-Kreislauf-Störungen und selbst Ischiasschmerzen (bedrohlich dosiert in der Nähe einer Vollnarkose). Vergessen wir Galen, der Mark Aurel schwere, tanninreiche rote Weine gegen fast alles verschrieb. Die Dosis mache das Gift, sagte Paracelsus: Heute ein Gemeinplatz, war das einmal eine geniale Erkenntnis.
In den letzten Jahrzehnten suchten unzählige statistische Untersuchungen nach dem Zusammenhang von Alkohol, von unterschiedlichen Formen von Alkohol und Sterblichkeit (generell und hinsichtlich besonderer Erkranku ...