Es herrschte dicke Luft im obersten Stock des Berlaymont-Gebäudes, wo Jean-Claude Junckers Büro liegt. Es war ein typischer Brüsseler Novembertag, und in zwei Tagen sollte der EU-Kommissions-Präsident nach Bern fliegen. Ein Arbeitsbesuch nach dem Verständnis seiner Behörde: Ankunft, Mittagessen, Gespräche, Fototermin, Abflug. Mit einer Mischung aus Verwunderung und Amusement hatte man registriert, dass die Landesregierung die Visite in den Rang eines veritablen Staatsbesuches hochlobte.
Ist was?
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