«Wie viele Punkte würden Sie dem Espresso geben, den ich für Sie zubereitet habe?», frage ich. Er schnuppert am Tässchen aus dickem, braunem Porzellan, rührt so lange, bis das helle Schäumchen bloss noch dünne Schlieren auf der schwarzen Flüssigkeit bildet, kippt sie in einem Zug runter und sagt: «7,5 auf einer Skala von 1 bis 10.» Ich finde, mein Espresso hätte mehr verdient – schliesslich hatte ich die Tasse und den Kolben inklusive Brühsieb vorgeheizt, eine gut gelagerte Portion Illycaffè (der in der Schweiz Amici Caffè heisst) verwendet und exakt die italienische Standardwassermenge von zwei Fingerbreit aus der Maschine träufeln lassen.
Den besten Espresso d ...