Der Unterschied ist augenfällig: Noch im Mai hat der Bund 35 Prozent aller Asylgesuche gutgeheissen. Im September jedoch war die Quote auf die Hälfte gesunken: 17 Prozent. Ebenfalls halbiert hat sich die Schutzquote, die nebst dem Anteil der Asylanerkennungen auch den Anteil der vorläufigen Aufnahmen umfasst. Bekamen im Mai 70 Prozent aller Asylanten ein definitives oder provisorisches Bleiberecht, waren es im September nur noch 35 Prozent. Der rasante Wandel ist vor allem bezüglich Eritrea auszumachen, des wichtigsten Herkunftslandes von Asylanten: Im Mai erteilte der Bund 90 Prozent der Eritreer ein Bleiberecht. Im September waren es noch 32 Prozent.
Nachdem die Asylzahlen vom Septembe ...