Als Beppe Grillo wie der leibhaftige Meeresgott Poseidon – oder wie der Propagandaschwimmer Mao, von dem er den Gag kopiert hatte – dem Meer auf Sizilien entstieg, nachdem er in einer Stunde und 15 Minuten den Kanal von Messina durchgekrault hatte, hätten ihm viele in Italien den Kopf gerne noch etwas unter Wasser gedrückt. Aus Notwehr. Denn der «Komiker», wie er noch immer verharmlosend genannt wird, triumphierte als selbsternannter «Eroberer» und «Befreier» bei den Regionalwahlen als stärkste Kraft in der zerfallenden Parteienlandschaft. Grillo-Poseidon will aufräumen mit Korruption und Vetternwirtschaft, schleudert seine Blitze auf die Kaste der Politiker, denen er «gestrei ...