Was auf dem amerikanischen Büchermarkt in dieser Zeit vor sich geht? Das gäbe einen schwierigen, bunten Bericht, wenn man es mit einiger Genauigkeit beschreiben wollte. Geist und Kunst waren hier schon vor dem Krieg produktiver als irgendwo in Europa. Wir hatten nicht bloss die sachkundige Verwaltung von etwas längst Bestehendem (alle zwei Jahre ein neuer Band von «Les hommes de bonne volonté»); und nicht die frechen, täuschenden Eintagsrevolutionen (Célines «Voyage au bout de la nuit»). Wir erlebten und erleben noch das Werden einer nationalen Literatur, die es vorher nicht gab. Denn die Lewis, Dreiser, Sinclair waren, wenn sie auch amerikanische Stoffe behandelten, eigentlich nie ...