Ein Verdacht auf mögliches Fehlverhalten von Bankern genügt, damit sich feindÂselige Teile der Öffentlichkeit auf die angeblichen Übeltäter stürzen. Vor kurzem prangerte der Finanzblog «Inside Paradeplatz» zwei UBS-Banker namentlich an: Sie sollen fristlos entlassen worden sein, weil sie in Währungsmanipulationen verwickelt seien, die an den Libor-Skandal erinnerten. Etliche Medien druckten die Meldung ungeprüft. Zusätzliche Nahrung erhielt die Geschichte, als Finanzministerin Widmer-Schlumpf versehentlich von erwiesenen Devisenmanipulationen sprach.
Abenteuerliche Schlüsse
Die Berichte über die Entlassungen sind in Âeinem Fall zweifelhaft – als Beleg genügte dem Journalis ...