Nicht-gegen-Pelz-Sein löst den öffentlichen Empörungsreflex so präzise aus wie das pawlowsche Glöckchen den Hundespeichel. Das Model Patricia Schmid hat mit ihrem Interview im Tages-Anzeiger («Es stört mich nicht») einen Spitzenplatz der Aufmerksamkeit erklommen. Jetzt ist die Schweizerin ein herzloses Monster, ihre Kolleginnen Nadine Strittmatter und Sarina Arnold empören sich im Sonntagsblick.
Regel Nummer eins im Pelzdiskurs lautet: Logik gilt nicht. Nie wird über die Nutzung von Tierhaut an sich geredet. Haare verwandeln das allgemein akzeptierte Produkt Leder – aus dem auch Schuhe, Gürtel und Täschchen engagierter Pelzgegnerinnen gefertigt werden – in das abscheuliche P ...
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